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Mit 181 m NN ist der Stemweder Berg die höchste Erhebung im Naturpark. Der Berg entstand aus Meeresablagerungen vor 100 bis 65 Mio. Jahren. Während das Umland durch Naturgewalten vor 65 Mio. Jahren (Tertiär) abgetragen wurde, hielt der "Berg" stand und wuchs damit scheinbar in die Höhe. Die Kalksedimente des Berges sind reich an Fossilien. Die Versteinerungen sind in alten Steinbrüchen zu finden.
Heute ist der Stemweder Berg in weiten Teilen von Wald bedeckt. Im Buchenwald ist der Boden im Frühjahr von einem bunten Blütenteppich überzogen. Es sind das Buschwindröschen und das Scharbockskraut, die vor dem Blattaustrieb der Bäume verschwenderisch blühen, um Insekten anzulocken.
Am Nordrand des Stemweder Berges steht eine markante Buche, die eigentlich aus drei zusammengewachsenen Einzelbäumen besteht. Hier und auch an anderen Orten sind alte Obstwiesen mit knorrigen Bäumen erhalten geblieben, aber auch neu angelegte hinzugekommen.
(Foto Blumen, evtl. Flockenblume) Auf dem kalkhaltigen Boden haben sich außerhalb des Waldes zahlreiche bunt blühende Kräuter angesiedelt, wie die violetten Flockenblumen, die rosaroten Hauhechel oder die violettblauen Taubenskabiosen.
Die Tierwelt weist einige Arten auf, die in der waldarmen Umgebung fehlen, wie Feuersalamander und Bergmolch. Als Besonderheit ist auch die Weinbergschnecke zu nennen, die hier am Nordrand ihres Verbreitungsgebiets lebt.
Nach jahrzehntelanger Abwesenheit brütet seit einigen Jahren der Kolkrabe wieder am Stemweder Berg, seine Stimme markante Stimme ist fast das ganze Jahr über zu hören. In dicken Buchen baut der Schwarzspecht seine geräumige Höhle.