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Die Dammer Berge bilden die nordwestliche Begrenzung des Naturparks. Sie sind Überbleibsel der vorletzten Eiszeit, die vor 200 000 Jahren ihr Ende fand (Saale-Eiszeit). Damals schoben gewaltige Eismassen große Mengen Lehm, Sand, Kies und Geröll vor sich her. Sie bilden heute den gut 100 Meter über die flache Niederung ragenden Höhenzug.
Noch vor ca. 100 Jahren waren die Dammer Berge nahezu baumlos und von Heide bewachsen. Heute werden weite Teile des Höhenzuges von Nadelwald eingenommen. Kleinflächig sind alte Eichenbestände eingestreut. Eine besondere Kostbarkeit sind die offenen Bachtäler, die mit Wiesen und Quellsümpfen an manchen Stellen den geschlossenen Wald durchziehen.
Im toten Holz besonnter Eichen leben die Larven des seltenen Hirschkäfers.(clicken zum vergrößern)
Um die Bachtäler offen zu halten, werden sie extensiv mit Rindern beweidet.

Die Dammer Berge sind von zahlreichen Wanderwegen durchzogen. Vor allem der Dammer Bergsee, Zeugnis des bis in die 1960er Jahre betriebenen Eisenerzabbaus, ist für viele Besucher ein Anziehungspunkt. Der ehemalige Klärteich der Erzwäsche sowie die Abraumhalden sind heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Sie beherbergen bedeutende Orchideen-Vorkommen.
Lebensräume aus zweiter Hand sind die zahlreichen Sandgruben, in denen Kreuzkröten flache Tümpel besiedeln. Ihre Stimmen sind in warmen Nächten über weite Strecken zu hören.(clicken zum vergrößern)
Der Grünspecht geht am Boden auf Ameisensuche. Seine Höhle zimmert er in alte Bäume.